10 Tipps, wie du es anstellst, damit du einen Traum garantiert nicht verstehst


  1. „Was habe ich wieder für einen Quatsch geträumt!“

    Das sollte deine Grundhaltung sein, wenn nächtliche Bilder es mal wieder gewagt haben, deinen Nachtschlaf zu stören. Mit anderen Worten: Vermeide es, diesen Traumbildern irgendeine Bedeutung beizumessen.
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  2. Besser noch: Widme dem Geträumten absolut keine Aufmerksamkeit, sondern springe so schnell wie möglich aus dem Bett und gehe zu deinem Tagwerk über.
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  3. Ganz egal wie interessant, dramatisch, phantasievoll oder verwirrend der Traum auch gewesen sein mag, egal wie kreativ und intensiv die Traumbilder um deine Aufmerksamkeit buhlen, egal mit welchem fantastischen oder erschreckenden Thema der Traum dich in den Bann ziehen will, merke dir eins: den Traum bitte auf keinen Fall aufschreiben. Das wäre ja noch schöner, wenn du diese nächtlichen Kopfergüsse auch noch festhalten würdest. Also, vergiss es! Ein Traumtagebuch ist für dich absolut tabu!
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  4. Ganz konsequent musst du auch deinen Mitmenschen gegenüber sein und bleiben. Deiner lieben Freundin beim Morgenkaffee deinen Traum erzählen? Bitte nicht, bleib unbedingt standhaft. Einen Traum aufzuschreiben und damit festzuhalten ist schon gefährlich genug. Aber ihn erzählen? Wie furchtbar! Damit lässt du ihn noch einmal lebendig werden. Und das willst du doch nicht! Beim Erzählen verlassen deine sorgsam gehüteten und geordneten Gedanken ihre üblichen Bahnen. Im Falle des Traumerzählens könnten dabei ganz plötzlich neue Assoziationen und Ideen auftauchen. Völlig unerwartet könnte etwas längst Vergessenes aufblitzen und zack! Du wüsstest auf einmal, warum du von deiner Exfreundin geträumt hast. Oder von dem Batzen Geld, den du ausgegeben hast. Oder gefunden. Das muss ja nicht sein, nicht wahr? Also hüte dich davor, dass deine Traumgeschichten jemals über deine Lippen kommen.
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  5. Falls sich tagsüber Traumerinnerungen einstellen sollten, egal ob als Bild, als Gefühl oder gar als Erkenntnis – einfach weg damit! Sofort! Solche Traumerinnerungen sind ein gefährlicher Hinweis dafür, dass sich dein Unbewusstes weiter mit dem Traumthema befasst. Das willst du doch nicht zulassen, oder? Du bist doch der Herr in deinem Kopf und überlässt diesen nicht irgendeiner „Trauminstanz“. Damit das mal klar ist!
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  6. Auch kann es am Tag „danach“ im ganz normalen Tagesverlauf vorkommen, dass du dich plötzlich haargenau wie im Traum fühlst. Doch jetzt pass auf: Ein winziger Fokus darauf und dir könnte klar werden, warum du genau diesen Traum hattest. Damit dir das nicht passiert – das ist ja schließlich das Allerletzte, was du möchtest – geh raus aus dieser kurzen Aufmerksamkeit, wende dich ab von diesem Gefühl oder dieser Erinnerung, mach irgendetwas, was dich ablenkt, denk notfalls an einen roten Elefanten. Aber mache eines auf keinen Fall: dich jetzt an deiner Traumerinnerung entlang hangeln.
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  7. Wenn du dich am Abend zur Ruhe begibst und schlafen willst, denke ja nicht an das Träumen! Das wäre absolut kontraproduktiv, denn es könnte die unerwünschten „Traumgeister“ … ein, zwei, drei … zum Leben erwecken.
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  8. Falls dir ein Buch, ein Artikel oder eine Dokumentation über die Träume und das Träumen über den Weg läuft, lässt du bitte die Hände davon, versprochen? Denn so viel geballtes Wissen kannst du nicht gebrauchen. Das wäre viel zu viel Information, das wären zu viele Hinweise und unliebsame Trigger, die dir die Bedeutung der nächtlichen Bilder näherbringen möchten. Da hilft nur eins: solchen Geschichten konsequent aus dem Weg gehen.
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  9. Dass du traumkundige Menschen meiden solltest, versteht sich ja von selbst, oder?
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  10. Aber warum hast du eigentlich bis hierhin gelesen?
    Soll ich doch mal in meine Glaskugel schauen, was du noch gegen das Träumeverstehen tun könntest? Dann melde dich 😄

Das alles ist natürlich nicht ernst gemeint, denn ich wünsche keinem, dass er wie in den zehn Tipps beschrieben mit seinen Träumen umgeht. Andererseits enthalten diese mehr als ein Körnchen Wahrheit. Tatsächlich würdest du nicht nur dem Traumverständnis mit großem Erfolg entgegenwirken, wenn du ihnen konsequent folgst und sie gehorsam umsetzt. Die Tipps mögen etwas übertrieben klingen. Aber viele Menschen verhalten sich ihren Träumen gegenüber durchaus genauso wie beschrieben. Das hat zur Folge, dass Träume kaum bewusst wahrgenommen werden, die Traumerinnerung immer mehr schwindet und eine Wirkung der Träume, die so segenvoll ist, als Märchen abgetan wird.

Ich weiß ja, dass du anders bist und hier weiter interessierst mitlesen wirst. Du gehörst sicher zu denen, die ihren Traum wertschätzen wie ihren besten Freund? Oder?

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