Hunde im Traum oder das Geschenk von Anja

Hunde im Traum oder das Geschenk von Anja

Hunde im Traum sind ein besonders schönes Symbol, finde ich. Und irgendwie wundert es mich gar nicht, dass sie so häufig die Träume bevölkern. Ganz unabhängig davon, ob die Träumerin oder der Träumer einen Hund besitzt oder jemals besaß, oder ob sie etwas mit Hunden am Hut hat. Das liegt einfach daran, dass ein Hund als Traumsymbol für etwas steht, dass für jeden Menschen wichtig, ja unabdingbar ist. Gerade auch in Phasen und in Zeiten, in denen sich vieles ändert.

Paulas Traum

Paula hat real gerade viele Herausforderungen zu bewältigen, dazu kam jetzt noch eine Erkrankung. Aber langsam ist sie auf dem Weg der Gesundung.
Im Traum erlebt sie Wohlbefinden und ihre Genesung in einer Rehaklinik. Aber ihr begegnen auch viele irritierende Schwierigkeiten. Schließlich gerät sie auf einen Weg, auf dem sie nicht so recht weiß, wo sie genau ist und wie es weitergehen könnte. Da erhält Paula im Traum ein Geschenk von ihrer Schwester: eine Tube „Hundesalbe“ von Anja.

Jeder Traumkundige ahnt schon: Das ist ein Stoff, der aus dem Leben gegriffen ist. Wie gemacht für einen Traum, mit dem Alltagserlebnisse und -schwierigkeiten verarbeitet werden, der aber auch Auswege aufzeigt. Da ist im Traum zum einen die Genesung, andererseits die irritierenden Schwierigkeiten, schließlich der Weg, auf dem Paula nicht weiß, wie sie weiterkommen kann.

Was ist die Botschaft? Was genau kann für Paulas weiteren Weg hilfreich und heilsam sein? Die Antwort liegt im Traumgeschenk von ihrer Schwester – einer Tube Hundesalbe von Anja.

Paulas Schwester ist real mit wirksamen Angeboten zur Selbstheilung unterwegs. Mit diesen hat Paula oft gute Erfahrungen gemacht und vertraut diesen. Also könnte die Salbe von Anja ihr helfen. Über Anja erzählt Paule, sie sei real eine begnadete Hundetrainerin mit dem Herzen am rechten Fleck, überhaupt eine bemerkenswerte Frau mit einer starken authentischen Ausstrahlung.

Hunde stehen im Traum symbolisch für die Treue und Wachsamkeit, die man sich selbst gegenüber aufbringen sollte.

Entsprechend kann man die heilsame Traumbotschaft aus dem Unbewussten für Paulas Genesung und ihren weiteren Weg so zusammenfassen:

Heile dich selbst, indem du dir selbst treu bist und das so engagiert trainierst wie Anja das in ihrer Profession machen würde. Wegweisend für dich ist, dir eine heilsame Essenz zusammenzustellen aus dem, was Anja in deinen Augen repräsentiert. Frage dich, was dein eigenes Herz an den rechten Fleck rückt, so dass du authentisch sein kannst, wie auch Anja das ist. Womöglich hat das alles etwas mit deinen Kontakten zu tun, denn eine heilsame Salbe entfaltet seine Wirksamheit ausgehend von der Haut, unserem größten Kontaktorgan.

Diese Botschaft liefert also jede Menge Hinweise für Paula, nach konkreten Lösungen und Schritten Ausschau zu halten.

Traumbotschaften sind sehr konstruktiv! Erlebst du das auch so? Wie geht es dir mit den persönlichen Nachrichten aus dem Unbewussten?


Träumen und Heilung

Träumen und Heilung

In der Nacht habe ich wild geträumt, ich erinnere mich zwar nicht an die Inhalte, aber es war viel. Und froh war ich, dass ich überhaupt wieder träumte. Die Nächte davor waren ganz anders: Ich konnte mich kaum bewegen, jede kleine Änderung der Lage, von der ich mir eine Linderung erhofft hatte, war dann doch nicht richtig. Vor Schmerzen konnte ich kaum schlafen. Wenn doch, dann kurz, unruhig und traumlos. Die Gedanken kreisten. Wie wird es weiter gehen? Nach meinem an sich kleinen Unfall vor ein paar Tagen, der so dramatische Folgen hatte, stand ich richtig unter Schock.

Das Träumen weckt die Lebensgeister

Der Morgen nach der Nacht mit den Träumen war ganz anders. Ich merkte schon beim Aufwachen, dass die Lebensgeister zu mir zurückkehren. Meine ersten wackligen Schritte nach dem Aufstehen gingen leichter voran und waren viel weniger schmerzhaft als jede Fortbewegung in den Tagen zuvor. Hat mir das Träumen geholfen?

Zu gern würde ich nun sagen: Klar, das Träumen fördert die Heilung.
Ob das tatsächlich so ist oder wie die Kausalität zwischen den beiden wirklich zu beschreiben ist, weiß ich nicht.
Woran ich mich an dem Morgen aber gleich erinnerte, war die Erfahrungen von Allan Hobson, einem emeritierter Professor für Psychiatrie an der Havard University und Schlafforscher, der durch seine wissenschaftlichen Arbeiten zu dem Ergebnis gekommen war, Träume seien ein Abfallprodukt der Hirntätigkeit. „Neuronengeflimmer“ nannte er Träume.

Als ich vor vielen Jahren über seine Forschungsergebnisse las, war die Beschäftigung mit den Träumen noch nicht meine Lieblingstätigkeit. Aber diese Meldung des Psychiaters hatte mich schon damals empört und traurig gemacht. Es war so ein typisches Beispiel dafür, wie die wundersamen feinstofflichen Aspekte des Lebens mitunter durch die Wissenschaft entzaubert werden. Dann spielen sie jenen in die Hände, die die subtilen Schwingungen unseres Universums, zu denen ich Träume zähle, ignorieren oder – wie hier – dermaßen abwerten, dass es weh tut.

“Ohne Träume gibt es kein Bewusstsein”

Ich bin so unglaublich dankbar, dass Allan Hobson später zu neuen Erkenntnissen gelangte und diese vor allem auch der Öffentlichkeit bekannt gab:
Durch einen Schlaganfall nächtelang am Schlafen und am Träumen gehindert, machte er Erfahrungen, die er letztendlich so zusammenfasste:
“Erst träumend hat mein Gehirn nach dem Schlaganfall grundlegende Fähigkeiten wiedererlangt.” Und man höre – oder lese – und staune: “Ohne Träume gibt es kein Bewusstsein!”

Wie geht es dir mit dem Thema? Spielt für dich Heilung, Genesung in deinen Träumen eine Rolle? Fühlst du dich durch die Träume auf Heilungswegen unterstützt? Schreib mir gern darüber. Nicht auf jede Nachricht kann ich antworten, aber jede wird beachtet und gelesen, versprochen!


Nun noch etwas zu meiner persönlichen Situation. In den vergangenen Wochen hast kaum etwas anderes von mir gehört als meine Ideen und Pläne, das Thema Träume – speziell die Traumarbeit nach Ortrud Grön – im Internet bekannter zu machen, professionell mit großer Website, Newsletter und regelmäßigem Blog, Social Media, verschiedenen Angeboten für Trauminteressierte usw. usf. …
Doch was ist konkret daraus geworden? – Die Herausforderungen wurden immer größer, ich hatte das Gefühl, ich gehe mit jedem Schritt vorwärts einen ¾ Schritt zurück.
Und jetzt, durch den Unfall, sind es mindestens zwei Schritte zurück, denn im Moment kann ich nicht viel Zeit am PC verbringen.
Immerhin, das Thema Träumen lässt mich nicht los. So fange ich jetzt wieder an mit dem Planen und backe heute ein kleines Brötchen, mit diesem ersten Newsletter.